Ausbildungsziel:
Der Rescue Diver ist eine Tauchausbildung in Theorie und Praxis, die dem Teilnehmer die Möglichkeit bietet, seine Fähigkeiten im Bereich Tauchsicherheit zu erweitern, die Prinzipien von Unfallverhütung und -management zu erlernen, um so für sich und den Tauchpartner ein noch sichereres Tauchen zu ermöglichen.
Voraussetzungen:
Vollendung des 16. Lebensjahres; geistige und körperliche Fitneß; Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten (bei Minderjährigen); guter Freischwimmer; Tauchtauglichkeitsuntersuchung (nicht älter als 1 Jahr)
Informationen an die Auszubildenden vor Kursbeginn:
Anforderung an die Ausbildungsstufe,
Lehrinhalt, Zweck und Ablauf des Kurses,
Gültigkeit und Grenzen des angestrebten Kurses,
Vorstellung der IDIC-Tauchorganisation (Brevetierungssystem),
weitere Möglichkeiten und die zu erwartenden Kosten
Kursübersicht:
Theoretische Ausbildung: 4 Lektionen
Praktische Ausbildung: 4 Freiwassertauchgänge
Schwerpunkte dieser Ausbildung:
- Atmung
- Herz-Kreislaufsystem
- Schock
- Hitze- Kälteschäden
- Reanimation (nach Möglichkeit mit Übung an der Puppe)
- Vergiftung unter Wasser
- Dekompressionsunfall (-krankheit)
- Barotraumen
- Verletzung durch Meerestiere
- abschließender Test
Praxis:
Mindestens 2 Bergungstauchgänge aus 20m Wassertiefe, anschließendes Transportschwimmen mit Wiederbelebung an einer Puppe an Land, Umsetzung der Berge- und Transportgriffe an Land.
Die Ausbildung sollte mit zwei voneinander unabhängigen Luftsystemen erfolgen. Die Sicherheit des Tauchschülers hat immer im Vordergrund zu stehen, daher stellt dieser Ausbildungsablauf lediglich eine Empfehlung dar, der bei Notwendigkeit auf Grund örtlicher Gegebenheiten modifiziert werden kann.